Bestimmung Freie Radikale und Antioxidantienstatus im Körper

Prävention von oxidativem Stress

Das Gleichgewicht zwischen der Bildung und der Neutralisierung von freien Radikalen zu erhalten und oxidativen Stress abzubauen, gilt langfristig als eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen. Wir bieten Ihnen dazu folgende Tests an:

Mit dem d-ROMs-Test kann der oxidative Status, verursacht durch freie Radikale ermittelt werden. Mit diesem Test werden auch Radikale, die als sog. Nitrostress anfallen, miterfasst. Der d-ROMs Test ist als globaler Marker anzusehen, die ermittelten Ergebnisse sind valide und quantitativ reproduzierbar. Der PAT-Wert gibt Auskunft über den Zustand des körpereigenen, antioxidativen Abwehrsystems gegen freie Radikale.
Sind die Werte des d-ROMs-Tests erhöht so liegt eine hohe Belastung durch freie Radikale vor. Bei den Werten für den PAT-Test ist es genau umgekehrt; ein hoher Wert zeigt eine optimal funktionierende antioxidative Abwehr an.
Hohe d-ROMs Werte bei kardial vorbelasteten Patienten zum Beispiel geben einen guten prognostischen Wert für den weiteren Verlauf der Erkrankung ab [s. Lit.], ermöglichen aber auch entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Hohe Werte bedeuten aber nicht automatisch eine falsche Lebensweise, sondern können auch durch eine Immunantwort verursacht werden. Der Körper wehrt sich durch eine Erhöhung der Energieproduktion der Zellen, sowie einer Ausschüttung von Antikörpern, Zytokinen sowie einer verstärkten Granulozyten-Einwanderung in die betroffenen Gewebe. Diese kontrollierte Inflammation (Entzündung) ist ein grundlegender Mechanismus, wie der Körper Stressoren, z.B. Verletzungen, eingedrungene Bakterien, Fremdkörper bekämpft. Chronische Entzündungsherde sollten dringend beseitigt werden, da sie permanent freie Radikale produzieren, welche den pathogenen Prozess unterhalten und beschleunigen. Dies gilt insbesondere auch für Erkrankungen in der Mundhöhle (SAT-Wert).

Der Sat-Speicheltest ist ein Test auf Antioxidantienmangel und Erkrankungen der Mundhöhle. Für diesen Schnelltest wurde eigens ein Gerät (MiniSat) zur Auswertung entwickelt. Der Test läuft ebenfalls auf dem Komplettlabor Evolution.

Oxidativer Stress zeigt keine eindeutigen Symptome und ist daher nur schwer zu erkennen.


Selbsteinschätzung [144 KB]

Die sekundäre Prävention, die Krankheitsfrüherkennung, hat zum Ziel, Krankheiten und Risikofaktoren möglichst früh zu erkennen und zu therapieren bzw. zu beseitigen.

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