Bestimmung Freie Radikale und Antioxidantienstatus im Körper

Literatur

Sowohl die oxidative Stressbelastung als auch das antioxidative Potential (die Fähigkeit, freie Radikale im Stoffwechsel zu neutralisieren), können mit dem Komplett-Labor "Evolution" schnell und zuverlässig bestimmt werden. Über 680 Studien, aus nahezu allen Fachbereichen, demonstrieren die überragende Leistungsfähigkeit der verwendeten d-ROMs- und BAP-Tests.

Anzahl der Studien nach Fachgebiet

Prävention von Krebs

Eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigte, je höher der d-ROMs-Wert für oxidativen Stress, desto höher das Risiko, beispielsweise an Darmkrebs zu erkranken. Das ist das Ergebnis der bisher größten Fall-kontrollierten Kohorten-Studie, welche den Zusammenhang von oxidativem Stress und Krebs untersucht hat. Die Studie basiert auf über 2000 Teilnehmer, über einen Zeitraum von 30 Monaten, unter der Teilnahme von 50 Forschern, mit der Unterstützung renommierter staatlicher Einrichtungen und akademischer Institute aus Italien, England, Deutschland, Frankreich, Spanien, Griechenland, Niederlande, Schweden und Norwegen. Die Studie wurde im April 2012 veröffentlicht im American Journal of Epidemology Am J Epidemiol. 2012 Apr 1;175(7):653-63. Epub 2012 Mar 15.

 

Wissenschaftler untersuchten bei 50 Erwachsenen mit der Diagnose ADHS ebenfalls verschiedene Parameter des oxidativen Stresses. Die Kontrollgruppe umfasste 31 Personen. Bei den ADHS-Patienten lagen der totale antioxidative Status, der totale oxidative Status und der oxidative Stressindex signifikant höher als bei den Kontrollpersonen. Die Wissenschaftler vermuten, dass der hohe Antioxidantienstatus als Kompensation gegen die Zunahme des oxidativen Stresses zu erklären ist.
Wissenschaftler der Ain Shams University untersuchten verschiedene Parameter des oxidativen Stresses bei Kindern mit der Diagnose ADHS und verglichen die Werte mit denen einer Kontrollgruppe. Die mittleren Spiegel der Superoxiddismutasen, Glutathionperoxidasen, Glutathiontransferasen und Katalasen waren bei den ADHS-Kindern signifikant niedriger im Vergleich zur Kontrollgruppe. Eine Störung des Redoxgleichgewichtes könnte also bei der Pathogenese von ADHS eine Rolle spielen und sollte in therapeutische Überlegungen mit einbezogen werden.

Salih Selek et al.: Evaluation of total oxidative status in adult attention deficit hyperactivity disorder and its diagnostic implications; J Psychiatr Res 2012 Jan 17

Eithar Karim El Adham, Amal I. Hassan and Amal Abd El Aziz El-Mahdy: Nutritional and metabolic disturbances in attention deficit hyperactivity disease; Research Journal of Medicine and Medical Sciences, 6(1): 10-16, 2011

 

Dem Fachjournal „Circulation” zufolge ist der d-ROMs-Test für die Anwendung bei den aufkommenden Plasma-Biomarkern prädiktiv für das erste arteriothrombotische Ereignis. Im „Interventional Cardiovascular Pharmacology“ findet der d-ROMs-Test zum Nachweis von oxidativem Stress eine besondere Erwähnung, als einfach durchzuführender Test, der auch für die Studie der „European Society of Biological Nutrition“ zur Untersuchung des metabolischen Syndroms verwendet wird.

 
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